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EINTEILUNG VON 1. MOSE
I) DIE GESCHICHTE DER WELT - VIER WICHTIGE EREIGNISSE: 1-11
II) DIE GESCHICHTE DER PATRIARCHEN - VIER WICHTIGE PERSONEN: 12-50
I) DIE GESCHICHTE DER WELT -
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TAGE 1-3 |
TAGE 4-6 |
1. Licht |
4. Himmelskörper |
2. Atmosphäre |
5. Vögel und Fische |
3. Erde und Pflanzenwelt |
6. Landtiere und der Mensch |
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Es gibt unterschiedliche Meinungen bezüglich der Auslegung des hebräischen Wortes "yom", welches in Kap. 1 als "TAG" übersetzt wurde. Bedeutet "Tag" in dem Schöpfungsbericht tatsächlich einen 24-Stunden-Tag, oder ist es als Begriff für ein nicht zu erkennendes geologisches Zeitalter zu verstehen? Diese "Tag-Zeitalter-Theorie", wie letztere genannt wird, behauptet, dass die sechs Tage der Schöpfung in Wirklichkeit sechs geologische Zeitalter darstellen. Die Verfechter dieser Theorie behaupten weiters, dass
das Alter der Erde 4-5 Billiarden Jahre ist und
Adam und Eva vor mehr als einer Million Jahre geformt wurden.
Gegen diese Theorie steht die Meinung des eher fundamentalen Teiles der Gemeinde, welcher die Auslegung von "yom" wirklich für einen 24-Stunden-Tag hält. Die Hauptargumente für diese Auslegung sind:
obwohl "yom" in der Bibel öfters für eine längere Zeitperiode oder ein Zeitalter verwendet wird, geschieht dies nicht unter Anwendung von "ersten", "zweiten", "dritten", usw., wie dies in Kap. 1 der Fall ist,
die Verwendung der Ausdrücke "Abend" und "Morgen" in den Versen 5, 8, 13, 19, 23, 31, weist eher auf einen normalen Tag hin,
in 2Mo 20,8-11, als Mose den Schöpfungsbericht als Beispiel verwendet, spricht er eindeutig von Tagen mit 24 Stunden.
Ein weiteres Problem, welches in diesem Kapitel aufgeworfen wird, ist die Frage der "Evolution". Der Ausdruck "nach seiner (ihrer) Art" (V. 11, 12, 21, 24, 25) deutet darauf hin, dass Gott in der Schöpfung die Möglichkeit eingebaut hat, dass sich innerhalb eines bestimmten biologischen und zoologischen Kreises gewisse Änderungen und Verwandlungen vollziehen. Gott hat z. B. innerhalb des zoologischen Kreises der Affen die Möglichkeit für Veränderungen geschaffen. Die Bibel sagt aber ausdrücklich, dass Gott nicht die Möglichkeit geschaffen hat, dass sich ein Affe zu einem Menschen entwickeln könnte. Man könnte die göttlich vorgesehene Möglichkeit zur Veränderung, zum Ausdruck gebracht durch "nach seiner (ihrer) Art", als "Mikro-Evolution" bezeichnen. Das Wort Gottes kennt keine "Makro-Evolution" (Evolution nach der Hypothese Darwins, usw.). Die Bibel kennt nur die schöpferische Tätigkeit Gottes.
Dieser Bericht ergänzt mit mehr Einzelheiten den Bericht von Kap. 1 und bereitet durch die Information über den Menschen für Kap. 3 vor. Es wird immer deutlicher, dass der Mensch eigentlich im Brennpunkt steht. Man kann diesen Bericht über den Menschen in zwei Abschnitte unterteilen:
seine Heimat (V. 4-17) - der Garten von Eden
sein Partner (V. 18-25) - Eva
In dem Garten Eden war der Mensch Vegetarier. Der Herr gab ihm alles was er für sein leibliches Wohl nötig hatte. (Nach der Sintflut fügte Gott zu der Nahrung des Menschen Fleisch hinzu (9,2-3). Der Mensch durfte alles haben, nur bezüglich des Baumes der Erkenntnis des Guten und Bösen hat Gott gesagt: ..... "davon sollst du nicht essen..." (2,17).
In dem letzten Abschnitt dieses Berichtes, gibt das Wort Gottes einige Richtlinien für die Ehe:
Die Rolle der beiden Geschlechter wird deutlich voneinander getrennt durch die Verwendung des Wortes "eine Hilfe". Dieses Wort bedeutet im Hebräischen "eine Ergänzung" oder "eine Vervollständigung".
Der Mann ist unvollständig ohne der Frau, sie ergänzt und vervollständig den Mann und gleicht seine Mängel aus.
Das einmalige Wesen der Ehe - zwei "werden ein Fleisch sein" (2,24)
Der Geschlechtsverkehr innerhalb der Ehe ist nicht Sünde, es ist die normale Beziehung zwischen Mann und Frau in der Ehe (siehe Hebr 13,4).
a) Der Ursprung der Sünde (3)
b) Die Auswirkung der Sünde (4)
Die gewaltigste Veränderung in der Beziehung zwischen dem Menschen und Gott wurde durch Ungehorsam verursacht. Dieses traurige Thema kommt in der Bibel immer wieder vor. Die zwei Kapitel, welche das erste Vorkommen dieses Themas erläutern stehen in einer Ursache-Wirkung Beziehung zueinander.
Kapitel 3 - wie Sünde (Ungehorsam) in die Menschheit kam
Kapitel 4 - die verheerenden Auswirkungen dieser Sünde (Ungehorsam) sowohl für das Individuum, als auch für die Gesellschaft.
Man könnte Kap. 3 und Kap. 4 wie folgt darstellen:
Karte 11 - Die Ursache-Wirkung Beziehung in Kap. 3 und Kap. 4
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Der Bericht von dem Ursprung der Sünde ist sehr lehrreich, da Satan auch heute noch die gleiche Methode verwendet, um uns zum Ungehorsam zu verleiten. Die Methode, die er verwendete, um Eva zu versuchen war:
Bevor Gott in V. 16-19 aber das Gericht über Adam und Eva ausspricht, begegnet Er den ungehorsam gewordenen Menschen in GNADE und verkündigt ihnen die gute Nachricht, dass letztlich der Same der Frau den Samen der Schlange besiegen wird (3,15).
Diese Ankündigung Gottes wird "Protevangelium" genannt - d. h. die erste gute Nachricht von dem verheißenen Erlöser.
Karte 12 - Das Protevangelium (1Mo 3,15)
V. 14 |
V. 15 |
V. 16-19 |
DAS GERICHT ÜBER |
DAS PROTEVANGELIUM |
DAS GERICHT ÜBER |
verflucht vor allem Getier Feindschaft zwischen dem Samen der Frau und dem Samen der Schlange |
der Mensch wird den Sieg über die |
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Der Herr machte dann für Adam und Eva "Röcke von Fell" (3,21). Dafür musste ein unschuldiges Tier sein Leben lassen und unschuldiges Blut wurde für die Missetaten von anderen vergossen. Schließlich werden Adam und Eva aus ihrer vollkommenen Umgebung verbannt und müssen die vollen Konsequenzen ihres Ungehorsams tragen. Ihr einziger Trost ist die Verheißung Gottes (3,15).
Man kann die Auswirkung der Sünde in zwei Abschnitte unterteilen:
Die Auswirkung auf das Individuum (V. 1-15) - das menschliche Herz voll Neid und Hass ist ohne weiteres imstande, sogar engste Familienmitglieder kaltblütig abzuschlachten.
Die Auswirkung auf die Gesellschaft (V. 16-24) - eine Menschheit ohne Gott - kultiviert, fleißig, fortschrittlich, doch keine Zeit für Gott und für das Geistliche.
Von den Kindern, welche Adam und Eva hatten, wurden nur drei namentlich erwähnt:
KAIN
Er zeigte eine Einstellung des vorsätzlichen Ungehorsams;
statt eines Tieropfers brachte er Gott ein Opfer des Feldes. Er wurde zum
Brudermörder und dient als Beispiel, was der Mensch imstande ist anzurichten,
wenn er Gott nicht kennt. Seine Nachkommen wurden zu einer stolzen,
kultivierten, fleißigen, fortschrittlichen Gesellschaft, die keine Zeit für
Gott hatte. Lamech, der erste Polygamist, ist das beste Beispiel für diese
Gesellschaft - stolz, prahlerisch, streitsüchtig und gottlos.
ABEL
Er brachte Gott das richtige Opfer. Er schlachtete ein
unschuldiges Tier und vergoss Blut eines anderen, damit er vor Gott angenehm
sein konnte. Er wurde von seinem Bruder Kain aus Eifersucht und Neid ermordet.
SETH
Er brachte neue Hoffnung für Adam und Eva (4,25). Er ist
eine Teilerfüllung des verheißenen Samens, von dem Gott in 3,15 gesprochen
hat.