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Bibelüberblick - Teil 10
2. Mose 11-18
HAUSAUFGABE
- BIBEL: 2Mo 11-18 aufmerksam durchlesen
- FRAGEN ZUM NACHDENKEN: Schreibe kurze Antworten auf folgende Fragen
aus dem obigen Abschnitt in der Bibel, bevor du die Unterlagen durchliest.
- Das Passah-Fest ist ein Typus für die Erlösung. Erkläre diese
Aussage.
- Teile Kap. 13-18 in zwei Abschnitte ein. Erkläre den Grund
für die Einteilung.
- Welche Nöte hatten die Israeliten auf ihrem Weg nach Sinai? Wie
begegnete der Herr diesen Nöten?
- UNTERLAGEN: Teil 10 aufmerksam durchlesen.
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4) DIE EINFÜHRUNG DES PASSAH-FESTES - 11-12
Das Passah ist ein Typus für die Erlösung. Zuerst wurde
eine Vorkehrung getroffen - ein Lamm ohne Flecken sollte geschlachtet werden.
Danach sollte diese göttlich angeordnete Vorkehrung angewendet werden - das
Blut sollte an die Türpfosten gestrichen werden. Dieses Blut schützte die
Bewohner des betreffenden Hauses.
Das NT gibt klare Hinweise, welche das Passah
unmissverständlich mit dem Werk Jesu Christi verbinden, (z. B.
1Kor
5,7; Joh 1,29; 1Petr 1,19).
Die Befreiung von Ägypten war das größte Ereignis in der
Geschichte Israels. Zur Erinnerung an diesen Auszug wurde das Passah-Fest und
das Fest der Ungesäuerten Brote eingeführt. Der Monat in welchem der Auszug
stattfand, nämlich Abib (später wurde dieser Monat Nisan genannt), war der
erste Monat des religiösen Kalenders der Juden.
Die Anzahl der Männer beim Auszug war ca. 600.000.
5) VON ÄGYPTEN NACH SINAI - 13-18
a) der Auszug aus Ägypten (13,1-15,21)
b) das Nahen zum Sinai (15,22-18,26)
Die Route über die Halbinsel Sinai, die das Volk von
Ägypten nach Kanaan ging, war göttlicher Plan. Der schnellste und logische Weg
nach Kanaan wäre durch die Wüste Sur und durch das Land der Philister gewesen
(siehe Karte 24). Doch für diese desorganisierte Menge von hebräischen Sklaven
wäre der schnellste Weg nicht unbedingt der beste Weg gewesen. Gott
brauchte Zeit, um Sein Volk zu organisieren und es auf das Leben vorzubereiten,
welches Er für sie vorgesehen hatte. Aus diesem Grund führte Er sie über die
Halbinsel.
Karte 24 - Die Route des Auszuges

ad a) Der Auszug aus Ägypten - 13,1-15,21
Es wurde bereits erwähnt, dass die Route des Auszuges nicht
der schnellste Weg nach Kanaan war. Gott verfolgte damit ganz bestimmte
Absichten mit Seinem Volk. Ein weiterer Grund war, dass das Volk die Allmacht
ihres Gottes noch einmal erfahren sollte. Der Weg, den Gott für Sein Volk
auswählte, bedeutete, dass es kein Zurück mehr gab. Hinter ihnen waren die
Ägypter; vor ihnen das Schilfmeer - sie hatten nur eine Möglichkeit -
"Fürchtet euch nicht! Stehet und sehet die Rettung Jahwes, die Er euch
heute schaffen wird." (14,13) Gott ließ einen Ostwind aufkommen, um das
Wasser zurückzudrängen, damit das Volk ungehindert hindurchgehen konnte. Das
Schilfmeer wurde dadurch zu einem Ort der Erlösung für Israel und
zugleich zu einem Ort des Gerichtes für Ägypten. Angesichts dieser
Tatsache wurde Israel mit Dankbarkeit erfüllt und brach auf dem anderen Ufer in
einen Lobgesang aus (Kap. 15,1-21).
ad b) Das Nahen zum Sinai - 15,22-18,26
Das erlöste Volk marschierte südlich in Richtung Sinai.
Während dieses Marsches, begegnete Gott als Zeichen Seiner Güte, Liebe und
Fürsorge, drei Arten von Nöten, mit denen Israel konfrontiert wurde.
Karte 25 - Die Fürsorge Gottes für
Sein Volk auf der Reise von Ägypten zum Sinai
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LEIBLICHE NÖTE |
MILITÄRISCHE NÖTE |
ORGANISATORISCHE NÖTE |
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Wasser 15,22-27
Essen 16,1-36
Wasser 17,1-7 |
Der Sieg über Amalek
17,8-16 |
die aufgeteilte Verantwortung
für das Volk
18,1-27 |
Gottes Vorkehrung mit dem Manna in Kap. 16 zeigte auf eine
wunderbare Weise, wie Gott für Sein Volk sorgte:
- täglich - nur Tag für Tag sorgen, von Gott abhängig sein
- genügend - es gab immer genug
- völlig befriedigend - es wurde nichts mehr benötigt, nur die
fleischlichen Lüste verlangten mehr.
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