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Bibelüberblick NT - Teil 9
Markus 5-10
HAUSAUFGABE
- BIBEL: Mk
5-10 aufmerksam durchlesen
- FRAGEN ZUM NACHDENKEN: Schreibe kurze Antworten auf folgende Fragen aus dem obigen Abschnitt in der Bibel, bevor du die Unterlagen durchliest.
- Nenne alle die Wunder, die in 4,35 - 6,52 vorkommen. Sie zeigen die Allmacht des Herrn über verschiedene Bereiche des Lebens. Nenne diese Bereiche.
- Fülle die Karte 28 erst nach Beantwortung der Frage a. aus.
- In diesen Kapiteln wird einige Male Einblick in den geistlichen Zustand der Jünger gewährt. Beschreibe diesen Zustand.
- Fülle die Karte 29 aus.
- Versuche die Reise von Cäsarea Philippi nach Jerusalem auf eine Karte zu zeichnen (8,27 - 10,46).
- UNTERLAGEN: NT-Teil 9 aufmerksam durchlesen
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2) DER KNECHT ARBEITET: 1,14 - 6,56 (Fortsetzung)
Markus kehrt in diesem Abschnitt zu seinem Lieblingsthema zurück, nämlich die Werke des
Herrn. Er wählt sechs Wunder des Herrn aus und zeigt Ihn als den großen Wundertäter, den Knecht Gottes, Der
mit göttlicher Kraft ausgestattet ist und unermüdlich arbeitet. Durch diese Wunder wird die Gewalt und Autorität des
Herrn über jeden Bereich des Lebens gezeigt. Man könnte den Ablauf dieses Abschnittes wie folgt darstellen:
Um den unermüdlichen Einsatz des Knechtes des Herrn wiederzugeben, verwendet Markus stets das
Bindewort "und". Zwischen jedes der oben genannten Wunder setzt er ein "und":
4,35 UND an jenem Tage...
5,1 UND sie kamen...
5,21 UND als Jesus in dem Schiffe...
5,25 UND ein Weib...
6,30 UND die Apostel versammeln sich...
6,45 UND alsbald nötigte Er seine Jünger...
"Und, und, und" - Jesus Christus, der unermüdliche Knecht des Herrn!
Jesus der Wundertäter 4,35 - 6,56
(vgl. Mt
8,18 - 10,42; 14,1-36; Lk
8,22 - 9,17; Joh 6,1-21)
(Der Abschnitt 4,35-41 gehört zu Teil 8, wird jedoch erst in diesem 9. Teil behandelt).
Wie bereits erwähnt, berichtet Markus von sechs Wundern des Herrn. Mit diesem Abschnitt (4,35
- 6,56) geht das Jahr der Beliebtheit (das zweite Jahr des öffentlichen Dienstes) zu Ende.
Setze die biblischen Antworten auf der nachstehenden Karte ein, die eine Analyse dieser sechs Wunder
darstellt.
Karte 28 - Jesus der Wundertäter
| 1 |
4,35-41 Er ist der Herr über WIND UND MEER
Was konnte den Herrn nicht aufwecken?
Wodurch ist Er wach
geworden?
Warum
waren die Jünger furchtsam?
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| 2 |
5,1-20 Er ist der Herr über die UNSICHTBARE
WELT
Was waren einige Auswirkungen der Besessenheit des Mannes im Land der Gadarener?
Wie nannte Ihn der böse Geist?
Welchen Auftrag bekam der Befreite vom Herrn?
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| 3 |
5,21-24 und 5,35-53 Er ist der Herr über DEN
TOD
Welche Not veranlasste den vielleicht sonst stolzen und selbstgerechten Jairus,
vor dem Herrn auf die Knie zu fallen?
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4 |
5,25-35 Er ist der Herr über KRANKHEIT UND NOT
Welche Not trieb die Frau zum Herrn?
Was bewirkte die Berührung mit dem Herrn?
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| 5 |
6,30-44 Er ist der Herr über DIE BEDÜRFNISSE
DER MENSCHEN
Welche Empfindung verspürte der Herr, als Er die große Volksmenge
sah?
Verspürten die Jünger die gleiche Empfindung?
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| 6 |
6,45-52 Er ist der Herr über DIE GESETZE DER
NATUR
In diesem Fall befanden sich die Jünger in Not. Um welche Not handelte es
sich?
Was machte der Herr, um die Not zu beenden?
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Diese Wunder lösten bei verschiedenen Personen verschiedene Reaktionen aus.
Setze die fehlende Information ein:
- Wie reagierten die Jünger in 4,41?
- Wie reagierten die Gadarener in 5,15?
- Wie reagierten die Anwesenden im Haus des Jairus in 5,42?
- Wie reagierte die geheilte Frau in 5,33?
- Wie reagierten die Jünger in 6,51?
- Die Reaktionen waren Furcht oder Verwunderung. Nur bei einem Wunder wird uns von keiner Reaktion
berichtet, und zwar bei dem Wunder der Brotvermehrung in 6,30-44. Warum bewegte dieses Wunder die Herzen der Jünger
nicht? (siehe 6,52).
Ab 7,1 beginnt das letzte Jahr des öffentlichen Dienstes.
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ÖFFENTLICHER DIENST |
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1,14-10,52 |
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das erste Jahr
UNBEKANNT |
das zweite Jahr BELIEBT |
das dritte Jahr
WIDERSTANDEN |
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nicht in Markus berichtet ! |
1,14 - 6,56 |
7 - 10 |
Der nächste Abschnitt in Markus (7,1-8,26) ist von drei Schwerpunkten gekennzeichnet.
Einerseits geht der Herr von Ort zu Ort und wirkt viele Wunder, wie z.B. die Heilung von Tauben und Blinden.
Andererseits wächst ständig der Widerstand gegen Ihn. Dieser Widerstand wird von den aus Jerusalem kommenden
religiösen Führern des Volkes Israel angeführt. Drittens versucht der Herr ständig Seinen Jüngern die geistlichen
Wahrheiten und Hintergründe zu erklären.
Der Dienst des Herrn während dieser Zeit kann wie folgt dargestellt werden:

3) DEM KNECHT WIRD WIDERSTANDEN: 7 - 10
Weiterer Widerstand: 7,1 - 8,26
(vgl. Mt
15,1 - 16,12)
Die religiöse Elite von Jerusalem kommt zum Herrn nach Galiläa. Wie üblich, nehmen sie Anstoß an
den Jüngern des Herrn: "Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Ältesten...?" Der Herr
antwortet mit den Worten Jesajas in Jes 29,13. Er sagt, wenn jemand sein Herz von Gott fernhält, dann gewinnt bei
dieser Person (oder bei diesem Volk) die Überlieferung der Menschen mehr Autorität als das Wort Gottes.
Die Jünger wollen die Auslegung der Gleichnisse in Vers 15 wissen. Ein Gleichnis ist "eine kurze
sinnbildliche Darstellung eines Alltagsereignisses"; in diesem Sinne sind die Worte des Herrn in Vers 15 kein
Gleichnis, sondern die Beschreibung einer geistlichen Realität (siehe Verse 18-23).
In den nächsten Versen wird die Reise des Herrn nach Tyrus und Sidon und wiederum in das Gebiet von
Dekapolis beschrieben. In diesen Gegenden bringt Er dem Volk große Hilfe durch Seine Wunder.
Die religiöse Elite aber gibt nicht auf. In der Gegend von Dalmanutha versuchen sie Ihn noch einmal
zu überlisten. Der Herr Jesus tut das, was bei diesen Heuchlern am wirksamsten ist, und zwar: "Er ließ sie, stieg
wieder in das Schiff und fuhr an das jenseitige Ufer" (8,13).
Während der Bootsreise will der Herr Seine Jünger vor der Heuchelei der Pharisäer warnen, doch sie
verstehen nichts. Zu diesem Zeitpunkt sind es schon mindestens 18 Monate in denen die Jünger Ihren Herrn ständig
begleiten, und doch muss Er über ihren geistlichen Zustand folgende Feststellung machen:
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sie begreifen und verstehen nicht
ihre Herzen sind noch verhärtet
mit ihren Augen sehen sie nichts
mit ihren Ohren hören sie nichts
sie sind vergesslich
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Verse 17-21 |
Der Wendepunkt im öffentlichen Dienst 8,27 - 9,1
(vgl. Mt 16,13-28; Lk 9,18-27)
Als der Herr über die vergangenen Monate des öffentlichen Dienstes nachdenkt, stellt er den
Jüngern eine Frage: "Wer sagen die Menschen, dass ich sei?". Die Antworten der Jünger (8,28) lässt durchblicken,
dass der Herr Sein Ziel nicht erreicht hatte, nämlich Seine wahre Identität dem Volk zu offenbaren. Dieses Gespräch
mit den Jüngern bei Cäsarea Philippi bedeutet einen Wendepunkt in dem Dienst des Herrn. Zu diesem Zeitpunkt befindet
Er sich etwa 170 km von Jerusalem entfernt. Als Er langsam Richtung Jerusalem geht, verbringt Er die meiste Zeit mit
Seinen Jüngern, um sie für die bevorstehende Aufgabe vorzubereiten.
| "Und Jesus ging hinaus und Seine Jünger in die Dörfer von Cäsaräa Philippi. Und auf dem
Wege fragte Er Seine Jünger und sprach zu ihnen: WER SAGEN DIE MENSCHEN, DASS ICH SEI ?" (8,27) |
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Das Wort Gottes sagt: "...aus der Fülle des Herzens redet sein Mund" (Lk 6,45). Aus diesem
Grund will der Herr wissen, "wer sagen die Menschen...". Denn das würde ihre innere Überzeugung
offenbaren. Der Herr hat hohe Achtung unter dem Volk gewonnen - einige Menschen sind innerlich überzeugt, dass Er
Johannes der Täufer sei. Andere glauben, dass Er sogar der wiederkommende Elias sei, eine dritte Gruppe hält Ihn für
einen anderen Propheten. Doch die Antworten bezeugen, dass das Volk innerlich nicht davon überzeugt ist, dass Er
der Christus sei. Trotz allen Redens, aller Zeichen und Wunder, bleibt ihr Herz für diese Wahrheit verschlossen.
Der Herr lehrt Seine Jünger 9,2-50
(vgl. Mt
17,1-23; 16,1-35; Lk 9,28-50)
Der Wendepunkt im öffentlichen Dienst ist nun vorbei. Der Weg nach Jerusalem und zum Kreuz ist nun
unabwendbar. In dieser Zeit verstärkt der Herr Seinen Dienst unter den Aposteln und Jüngern. Die Zeit ist kurz. Markus
beschreibt in diesem Abschnitt sieben Situationen, in denen der Herr versucht, Seine Jünger zu lehren:
Schwerpunkt 1: zukünftige Herrlichkeit (9,2-8)
Schwerpunkt 2: die Auferstehung von den Toten (9,9-13)
Schwerpunkt 3: mangelnder Glaube (9,14-29)
Schwerpunkt 4: das Kreuz (9,30-32)
Schwerpunkt 5: wahre Größe im Reich Gottes (9,33-37)
Schwerpunkt 6: Einheit im Geist (9,38-42)
Schwerpunkt 7: praktische Heiligung (9,43-50)
Auf dem Weg nach Jerusalem 10,1-52
(vgl. Mt
19,1 - 20,28; Lk 18,15-43)
Der Herr ist nun nahe an Jerusalem; Er ist nach Peräa gekommen. Diese Verse beschreiben Seinen
abschließenden öffentlichen Dienst, bevor Er zum letzten Mal nach Jerusalem gehen wird. Markus zeigt, wie in fünf
verschiedenen Situationen Menschen oder Menschengruppen zum Herrn kommen und wie Er in vier Fällen Menschen oder
Menschengruppen zu sich ruft:
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Sie kamen zu Ihm |
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Er rief sie zu sich |
-
die Volksmengen (V. 1)
-
die Pharisäer (V. 2)
-
die Jünger (V. 10)
-
der reiche Jüngling (V. 17)
-
Jakobus und
Johannes (V.35)
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-
die Kinder (V. 13)
-
die 12 Apostel (V.32)
-
die 10 Apostel (V.41)
-
den blinden Bartimäus (V. 49)
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| Die letzte Reise des gehorsamen Knechtes nach Jerusalem, wie sie im Markusevangelium beschrieben
wird, kann man wie folgt darstellen: |
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Ergänze die fehlende Information auf Karte 29.
Karte 29 - Die letzte Reise des gehorsamen Knechtes
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SIE KAMEN
ZU IHM! |
DIE
VOLKSMENGE
V. 1 |
DIE
PHARISÄER
V. 2-9 |
DIE JÜNGER
V. 10-12 |
DER REICHE
JÜNGLING
V. 17-22 |
JAKOBUS UND
JOHANNES
V. 35-40 |
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Wo waren sie,
als sie zu Ihm
kamen?
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Was wollten sie
von Ihm haben?
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Was machte
oder sagte
der Herr?
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ER RIEF SIE
ZU SICH! |
DIE KINDER
V. 13-16 |
DIE ZWÖLF
APOSTEL
V. 32-34 |
DIE ZEHN
APOSTEL
V. 41-45 |
DEN BLINDEN
BARTIMÄUS
V. 46-52 |
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Wo waren sie,
als Er sie rief?
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Was wollte Er
für sie tun oder
ihnen sagen?
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Was geschah
unmittelbar,
bevor der Herr´
sie zu sich rief?
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