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HAUSAUFGABE
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a) Ereignisse vor der Sintflut (5-6)
b) Ereignisse während der Sintflut (7-8)
c) Ereignisse nach der Sintflut (9)
Die Menschheit kann in zwei Gruppen unterteilt werden:
Das Merkmal der göttlichen Linie ist ihre Langlebigkeit. Nach der Sintflut wurde das Alter des Menschen sehr stark reduziert. Die gottlose Linie, beschrieben in 4,16-24, wird in 6,1-8 fortgesetzt, wo das Ausmaß der Sündhaftigkeit betont wird. Diese Bosheit veranlasst Gott, das Gericht der Sintflut auf die Erde zu bringen. "Noah aber fand Gnade in den Augen des Herrn" (6,8). Durch die GNADE Gottes darf dieser Mann dem Gericht entkommen und Gott befiehlt ihm, eine Arche aus Gopherholz (eine harte und wasserbeständige Holzart) zu bauen, welche folgende Maße hatte:

Die Arche wurde nicht in Hinblick auf Geschwindigkeit gebaut, sondern um damit möglichst viel transportieren zu können. Für fast ein ganzes Jahr sollten in dieser Arche Noah und seine Frau, seine 3 Söhne und deren Frauen (8 Leute), sowie Vertreter von allem Leben auf der Erde aufbewahrt werden. Der Herr selbst hat die Tür zu der Arche zugemacht (7,16). Das Wasser der Sintflut kam vom Himmel - "die Fenster des Himmels taten sich auf" und aus der Erde - "brachen auf alle Quellen der großen Tiefe". Die Flut war so gewaltig, dass die Berge bedeckt wurden (7,19). Es gibt einige Punkte, die auf die universelle Natur der Sintflut hinweisen, sodass die ganze Erde bedeckt wurde:
alle hohen Berge wurden bedeckt (7,19)
die Dauer der Sintflut (fast 1 Jahr) deutet eher auf eine weltweite Ausbreitung des Wassers hin
der Vergleich in 2Petr 3,3-7 mit dem Feuer-Gericht; dieses Gericht ist gewisslich weltweit.
Endlich landete die Arche auf dem Berge Ararat und Noah und seine Familie traten in eine wunderbare, neue, gereinigte Umgebung. Zu allererst brachte Noah Gott ein Opfer; wiederum wurde ein unschuldiges Tier geschlachtet und unschuldiges Blut vergossen. Gott antwortete mit einem Bund (8,20-22).
Ein neues Zeitalter beginnt - "die Verwaltung unter der Verantwortung der Menschen" (siehe Karte 5). Der Herr gebietet Noah, menschliches Leben zu bewahren und zu beschützen. Dies ist die wichtigste Aufgabe von menschlichen Regierungen. Gott führt die Todesstrafe für Mord ein. Das Wort Gottes hat diese Strafe nie aufgehoben. Noah "pflanzte einen Weinberg" (9,20) und wird von der Frucht betrunken. Der Mensch verschwendet die zweite wunderbare Gelegenheit, die Gott ihm gegeben hat (siehe Karte 8). Ham, einer der Söhne Noahs versündigt sich gegen seinen Vater und als Folge davon spricht Noah ein prophetisches Wort über seine Söhne aus (9,26-27)
Sem - gesegnet
Seine Nachkommen (10,21-31) siedelten im Persischen Golf - sie bauten große
Städte wie Elam, Assur, Aram, Mari, Nahor
Japhet - gesegnet
Seine Nachkommen (10,2-5) siedelten vom Schwarzen Meer und Kaspischen Meer bis
nach Spanien - Indogermanische Nationen stammen von Japhet ab.
Ham (Kanaan) - verflucht
Seine Nachkommen (10,6-14) - 3 Söhne (Kusch, Mizraim und Put) siedelten in
Afrika und im Tigris-Euphrat-Gebiet. Sie bauten große Städte wie Ninive,
Babel, Akkad. Seine Nachkommen (10,15-20) - 1 Sohn (Kanaan) siedelte in der
Mittelmeer-Gegend von Sidon bis Gaza. Obwohl die Kanaaniter von Ham abstammten,
sprachen sie einen Dialekt, ähnlich jenem der Semiten.
Kap. 10 zeigt die Völkertafel von den Söhnen Noahs (wie
oben).
Kap. 11 zeigt die Menschheit, wie sie in ihrer Rebellion gegen Gott in der Ebene
im Lande Sinear, einen Turm baut. Dieser Turm zeigt zwei Aspekte der Einstellung
des Menschen Gott gegenüber:
Gott richtet die Menschheit durch eine Verwirrung der Sprachen. Es ist nun deutlich offenbar geworden, dass Gott eingreifen muss - die Geschlechter Sems (11,10-32) legen die notwendige Basis für das Auftreten Abrahams und für das Wirken Gottes, von dem in dem Rest der Bibel berichtet wird.
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