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HAUSAUFGABE
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In 1. Mose wird verhältnismäßig wenig von Isaak berichtet. Sein Leben war von seinem berühmten Vater und seinen berühmten Söhnen überschattet. Doch er war der Sohn, welchen Gott Abraham versprochen hatte und er spielte seine Rolle im Plan Gottes. Es ist anzunehmen, dass Isaak viele von den Begebenheiten miterlebt hat, von welchen aus den späteren Jahren von Abrahams Leben berichtet wurde. Man kann sagen, dass Isaak die geschichtliche Brücke zwischen Abraham und Jakob, dem Vater der 12 Stämme Israels, war.
Karte 16 - Die geschichtliche Rolle von Isaak

Als die Söhne Isaaks, Esau und Jakob, geboren wurden, empfing ihre Mutter Rebekka, eine göttliche Verheißung, dass der Ältere dem Jüngeren dienen wird. Es scheint, als ob Isaak diese Verheißung und das Wort Gottes in späteren Jahren vergessen hat. Seine Vorliebe galt Esau, seiner Männlichkeit wegen. Rebekka hingegen mochte den ruhigen, zurückgezogenen Jakob lieber. Diese Bevorzugung seitens der Eltern wurde zu einem entscheidenden Faktor in dieser Familie.
Esau ist das Beispiel für einen materialistisch-orientierten Menschen - er war sogar bereit das Erstgeburtsrecht für ein Gericht Linsen zu verkaufen. Das Wort Gottes zeigt hier in Bezug auf die Patriarchen eine gewisse Gegenüberstellung von zwei Menschengruppen auf: Auf der einen Seite die göttlichen Männer, welche Gott trotz ihrer menschlichen Schwächen und Unzulänglichkeiten für seinen Plan verwendet; und auf der anderen Seite die Männer des Schauens. Esau wird in Hebr 12,16-17 als "ein Ungöttlicher" bezeichnet.
Karte 17 - Die Gegenüberstellung der Patriarchen
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DIE ERWÄHLTE LINIE |
DIE GEISTLICHEN GEGENSTÜCKE |
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ABRAHAM |
LOT |
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ISAAK |
ISMAEL |
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JAKOB |
ESAU |
Isaak begeht dieselbe Sünde wie sein Vater Abraham in Kap. 12 begangen hat. Er wird von einem Ungläubigen, Abimelech, zurechtgewiesen. In diesem Kapitel bekommt auch Isaak, wegen Brunnenrechten, mit den Einwohnern des Landes Schwierigkeiten.
Man kann grundsätzlich feststellen, dass Isaak ein Typus von Christus ist:
Seine göttlich-bewirkte Geburt
Ein Wunder Gottes war notwendig, um die Geburt Isaaks zu
ermöglichen; genauso wie bei der Geburt Jesu Christi. In Hebr 11,17 wird
Isaak "der Eingeborene" genannt, ein Ausdruck der anderswo im NT nur für Jesus Christus verwendet wird.
Sein Gehorsam bis zum Tode
In Kap. 22 war Isaak dem Willen seines Vaters sogar bis zum
Tode untertan, genauso wie bei Jesus Christus (Phil 2,8).
Sein Sieg über den Tod
Isaak wurde von dem Opfertod befreit, als Typus für die Auferstehung, wie Jesus Christus als Sieger von den Toten auferstanden ist.
Das Leben von Jakob kann in drei Abschnitte unterteilt werden -
ZU HAUSE - die Notwendigkeit von Esau zu fliehen
WEG VON ZU HAUSE - die Erlebnisse bei Laban
WIEDER ZU HAUSE - die Rückkehr in das verheißene Land
Karte 18 - Das Leben von Jakob
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25-27 |
28-32 |
33-36 |
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ZU HAUSE |
WEG VON ZU HAUSE |
WIEDER ZU HAUSE |
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Jakob betrügt |
Jakob wurde betrogen |
Jakob wächst zur Reife |
Jakob hatte bereits das Erstgeburtsrecht von Esau erworben. Dieses Recht war allerdings nur dann gültig, wenn der Vater seinen Segen gegeben hat. Der Betrug an Isaak ist ein sehr lehrreiches Ereignis. Jakob hat das Richtige erreicht, nur benutzte er die falschen Methoden. Bereits bei der Geburt hat Gott diesen Segen versprochen. Wenn Jakob gewartet hätte, hätte er diesen Segen zum richtigen Zeitpunkt von Gott bekommen. Dieser Betrug bedeutet eine Weichenstellung für den Rest von Jakobs Leben.
Die Flucht von zu Hause beginnt und endet mit einer Begegnung mit Gott -
Begegnung bei Bethel - (ein Typus für die Bekehrung)
Begegnung bei Pniel - (ein Typus für die völlige Hingabe)
Karte 19 ist eine Darstellung dieser Jahre fern von zu Hause.
Karte 19 - Die Jahre Jakobs weg von zu Hause
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28 |
29-31 |
32 |
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WEGLAUFEN MIT FURCHT |
WEG VON ZU HAUSE |
ZURÜCKKEHREN MIT FURCHT |
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B E T H E L |
IM DIENSTE LABANS |
P N I E L |
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ANGST VOR ESAU |
ANGST VOR ESAU |
Gott begegnet Jakob in Kap. 28, als er voll Angst vor seinem Bruder Esau flieht. Diese Begegnung ist ein Typus für die Bekehrung, da zwei wesentliche Wahrheiten des Evangeliums in diesem Traum zum Ausdruck kommen.
Es gibt einen Weg zu Gott - die Leiter ist ein Typus für Christus, welcher durch sein Opfer am Kreuz die Verbindung zwischen Himmel und Erde wieder hergestellt hat (siehe Joh 1,51).
Es gibt eine Bewahrung von Gott - durch die Engel will Gott Jakob auf seinem weiteren Weg bewahren und beschützen; die Engel sind ein Typus für die schützende und bewahrende Hand Gottes, die über Seinen Kindern ist und auch ein Typus für die Gewissheit der Gotteskindschaft - "und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben" (Joh 10,29).
Aufgrund dieser Wahrheiten "entscheidet" sich Jakob für Gott.
In den Kap. 29-31 werden die Erlebnisse von Jakob berichtet, als er bei Laban dient. Laban ist ein größerer Betrüger als Jakob. Obwohl Jakob in diesen Jahren öfters betrogen und ausgenützt wurde, wurde er dennoch von Gott bewahrt. Letztlich zeigt ihm Gott, dass er wieder nach Hause gehen soll. Kap. 32 beschreibt die Begegnung mit dem Engel bei Pniel. Dieser sichtbare Kampf ist ein Bild für den unsichtbaren Kampf, der sich in seinem Herzen abspielte. Den wirklichen Segen vom Herrn empfing Jakob, als er zu Folgendem bereit war:
seine wahre Natur zuzugeben - d. h. zu bekennen er heißt Jakob - der Betrüger
seine menschliche Kraft zerbrechen zu lassen - der Engel verletzte sein Hüftgelenk - von seinen Lenden kam seine Kraft, d. h. er hatte viele Kinder gezeugt.
Er empfing den Segen und zugleich einen neuen Namen - Israel.
Jakob (Überlister, Betrüger)
Israel (Gottes-Kämpfer)
Die Samen der Sünde, welche er in seinen Jugendjahren durch Überlistung gesät hat, kommen jetzt auf ihn zurück. Jakob wird nun von seinen eigenen Söhnen überlistet.
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