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HAUSAUFGABE
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a) die Einweihung der Priester (8)
b) der Dienst der Priester (9)
c) die Übertretungen der Priester (10)
Zu allererst wird Aaron in den Dienst eingeführt und danach seine Söhne. Die Zeremonie der Einweihung bestand aus:
In V. 23-24 nahm Mose das Blut und "tat von dem Blute auf ihr rechtes Ohrläppchen und auf den Daumen ihrer rechten Hand und auf die große Zehe ihres rechten Fußes.....". Dieses Blut sollte in einem symbolhaften Charakter die Ohren der Priester dem Herrn weihen, damit sie richtig hören, denn dann konnten sie richtig handeln und wandeln.
Zuerst brachten die Priester ihr eigenes Opfer dar, dann erst Opfer für das Volk. Das Feuer kam vom Himmel und verzehrte die Opfer.
Zwei Söhne Aarons, Nadab und Abihu, brachten vor dem Herrn "fremdes Feuer" dar. Es ist nicht völlig klar, was diese Übertretung genau war. Vielleicht hatten Nadab und Abihu versucht, in der Anbetung auch heidnische Praktiken einzubauen. Gott antwortet auf diese Übertretung sofort und das Feuer, welches kurz vorher die Opfer verzehrt hatte (9,24), verzehrte nun auch diese beiden Männer (10,2). Durch dieses Ereignis erinnerte Gott Sein Volk daran, dass Anbetung nur im Rahmen des Wortes Gottes abgehalten werden kann.
Kap. 1-10 zeigten, wie die Gemeinschaft mit Gott überhaupt ermöglicht werden kann. In Kap. 11-27 wird das Problem angeschnitten - wie kann die Gemeinschaft mit Gott fortgesetzt werden - wobei der Schlüsselgedanke in 19,2 ausgedrückt wird - "Ihr sollt heilig sein; denn Ich, Jahwe, euer Gott, bin heilig."
a) hinsichtlich Essen (11)
b) hinsichtlich Kindergebären (12)
c) hinsichtlich Aussatz (13-14)
d) hinsichtlich sexueller Unreinigkeit (15)
Diese Kapitel beschäftigen sich mit dem Reinen und Unreinen, wobei zwei klare Prinzipien deutlich werden:
Diesen Tag kann man von drei Perspektiven aus betrachten:
1) die Bekleidung des Hohepriesters
An diesem einzigen Tag im Jahr musste der Hohepriester seine prachtvollen Kleider zur Seite legen und ein einfaches Gewand aus Linnen anziehen (v. 3-4). Nachdem er das Opfer dargebracht hatte, durfte er seine herrlichen, prachtvollen Priesterkleider wieder anziehen (V. 23-24): So auch Jesus Christus, als Er in die Welt kam als der Menschensohn, legte Er Seine göttliche Herrlichkeit zur Seite und wurde Mensch (Phil 2,5-8). Nachdem Er das Opfer auf dem Kreuze vollbracht hatte, kehrte Er in den Himmel zurück, wo Er wieder mit der Herrlichkeit der Gottheit bekleidet wurde (Joh 17,5).
2) das Opfer des Hohepriesters
Aaron, der Hohepriester, sollte für sich und das Volk ein Opfer bringen. Der wesentliche Teil des Opfers bestand aus zwei Ziegenböcken. Der erste Bock wurde geschlachtet und als ein Sündopfer dargebracht. Dieser Bock schuf die Grundlage für die Versöhnung. Der zweite Bock brachte die Folgen der Versöhnung zum Ausdruck. Nachdem durch das Blut des ersten Bockes Sühne gebracht wurde, legte Aaron die Hände auf den zweiten Bock und bekannte alle Sünden des Volkes. Dieser Bock wurde dann in die Wüste geführt, weit weg vom Volk, und trug symbolisch alle Sünden weg. Hier ist ein wunderbares Bild für das Werk Jesu Christi.
3) die Tätigkeit des Hohepriesters
Während der Zeremonie der Versöhnung erschien der Hohepriester an drei verschiedenen Orten:
Diese Tätigkeit beschreibt genau die Reihenfolge des Werkes Jesu Christi, wie es in Hebr 9,23-28 beschrieben wird.
Karte 34 - Die Tätigkeiten des Hohepriesters am Tag der Versöhnung

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