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HAUSAUFGABE
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a) der Altar (17)
b) das Volk (18-20)
c) die Priester (21-22)
d) die Feiern (23-24
e) das Land (25-27)
Um Sein Volk vor heidnischen Praktiken zu bewahren, mahnt Gott, dass es nur einen zentralen Altar geben darf. Viermal wird das Volk in diesem Kapitel darauf hingewiesen, seine Opfer nur bei "dem Eingang des Zeltes" darzubringen (V. 4, 5, 6, 9). Das Essen von Blut wurde strengstens verboten.
In diesen Kapiteln werden Satzungen gegeben, die eine weitere Auslegung der 10 Gebote darstellten:
Die Verantwortung des Volkes wird in den Kap. 18-20, die Verantwortung der Priesterschaft in den Kap. 21-22 gezeigt. Die Verantwortung der Priester war viel höher als die des Volkes. Die Verantwortung zur Heiligkeit war für den Hohepriester noch höher. Je größer das Vorrecht zur Anbetung, desto größer war die Verpflichtung zur Heiligkeit.
Diese sieben Feste stellen nicht nur religiöse Ereignisse in dem jüdischen Jahr dar, sondern sie zeigen auch verschiedene Stadien in dem prophetischen Heilsplan Gottes hinsichtlich des Kommens Jesu Christi.
Die ersten vier Feiern fanden in den ersten drei Monaten des Jahres statt (im Frühling) - nach einer längeren Zeit-Lücke kamen dann die letzten drei Feiern im Herbst.
Die sieben Feiern des Jahres sind:
Karte 35 - Das religiöse Jahr des Volkes Israel
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TAG |
HEBRÄISCHER MONAT MIT |
MODERNES |
DIE BÄUERLICHE |
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1. |
NISAN / ABIB |
März/April |
Spätfrühjahrs-Regen |
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1. |
SIV / IJJAR |
April/Mai |
Gersten-Ernte, Weizen-Ernte |
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1. |
SIVAN |
Mai/Juni |
Weizen-Ernte, Frühfeigen |
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1. |
TAMMUZ |
Juni/Juli |
Anfang der Weinlese |
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1. |
AB |
Juli/August |
Feigen-Ernte, Weinlese |
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1. |
ELUL |
August/ |
Weinlese, Dattel-, Mandel- |
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1. |
TISCHRI / ETHANIM |
September/ |
Oliven- und Dattel-Ernte Regenzeit |
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1. |
MARCHESCHWAN / BUL |
Oktober/ |
Gerste und Weizen werden gesät, |
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1. |
KISLEV (CHISLEV) |
November/ |
Winterfeigen, Gras |
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TEBETH |
Dezember/Jänner |
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SEBAT |
Jänner/Februar |
Mandel- und Pfirsichblüte |
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ADAR |
Februar/März |
Orangen- und Zirtronen-Ernte |
Wie bereits erwähnt, haben diese sieben Feiern auch eine wichtige symbolische Bedeutung als Typus für die verschiedenen Stadien in dem Heilsplan Gottes hinsichtlich des Kommens Jesu Christi.
Karte 36 - Die sieben religiösen Feiern als Meilensteine im Heilsplan Gottes

1) Das Passahfest (23,4-5)
Am vierzehnten Tag des ersten Monats gefeiert, war dieses Fest der Anfang des religiösen Jahres des Volkes Israel. Die Bedeutung dieses Festes wurde bereits in Teil 10 erwähnt (ein Bild für DAS KREUZ).
2) Das Fest der ungesäuerten Brote (23,6-8)
Dieses Fest fing an dem Tage nach dem Passah an. Das ganze Haus sollte durchsucht werden, damit kein Sauerteig vorhanden war. 1Kor 5,7-8 zeigt, dass dieses Fest ein Typus für das christliche Leben ist. Nachdem der Gläubige Jesus Christus als sein (Passah) Opfer angenommen hat, ist er verpflichtet, sein Leben ständig von der Sünde zu reinigen (ein Bild für DAS CHRISTLICHE LEBEN).
3) Das Fest der Erstlings-Garbe (23,9-14)
Die ersten Garben der Gersten-Ernte sollten Gott als Opfer dargebracht werden. Der Priester sollte diese Garbe vor Gott "weben", d.h. hin- und herbewegen. Diese Garbe ist ein Symbol für das neue Leben und birgt in sich die Verheißung, dass noch mehr folgen wird. 1Kor 15,20-23 zeigt, dass diese Erstlings-Garbe ein Typus für die Auferstehung Jesu Christi ist. Er ist von den Toten zum Leben gekommen - "der Erstgeborene aller Schöpfung" (Kol 1,15). Seine Auferstehung ist die Garantie, dass auch alle, die an Ihn glauben, gleichfalls den Tod überwunden haben und auferstehen werden. Dieses Opfer sollte "am anderen Tage nach dem Sabbath" (V. 11) gebracht werden, d. h. am Sonntag, dem Tag der Auferstehung Jesu Christi (ein Bild für DIE AUFERSTEHUNG JESU CHRISTI).
4) Das Fest des neuen Speiseopfers oder das Pfingstfest (23,15-21)
Genau 50 Tage nach dem Fest der Erstlings-Garbe feierte man das Fest des neuen Speiseopfers oder das Pfingst-(=fünfzig)fest. Zwei Webbrote sollten Gott als Opfer dargebracht werden. Fünfzig Tage nach der Auferstehung wird von der Erfüllung dieses Opfers in Apg 2 berichtet, als der Heilige Geist auf die versammelten Jünger fiel und die zwei Gruppen von Menschen, die Juden und die Heiden, in der Gemeinde Jesu zusammenbrachte. Diese Brote sollten auch mit Sauerteig gebacken werden. Hier wird von der menschlichen Sünde gesprochen, welche die Gemeinde trotz aller Vorkehrungen Gottes immer noch behaftet (ein Bild für PFINGSTEN und DIE ENTSTEHUNG DER GEMEINDE).
5) Das Fest der Posaunen (23,23-25)
Jetzt fangen die Feste an, welche im Herbst gefeiert wurden. Zuerst der Posaunenhall, der immer als Aufruf zur Aufmerksamkeit in Israel galt (4Mo 10,1). Dieses Fest ist ein Typus für die Sammlung Israels bei der Wiederkunft Jesu Christi (Matth. 24,31; Jes 27,13) (ein Bild für DIE SAMMLUNG DES VOLKES IM LANDE ISRAEL).
6) Der Tag der Versöhnung (23,26-32)
In Sach 12,10-13,1 wird ein Tag der nationalen Trauer für das Volk Israel gezeigt, wenn es sich zu Gott bekehrt und Seine Versöhnung und Vergebung in dem Werke Jesu Christi, des Messias, annimmt (ein Bild für DIE NATIONALE BEKEHRUNG DES VOLKES ISRAEL).
7) Das Fest der Laubhütten (23,33-44)
Während dieses Festes verließ Israel seine Wohnungen und weilte in Laubhütten. Durch dieses Fest wurde das Volk an seine Wanderungen durch die Wüste erinnert, als es in Zelten gewohnt hat. Aber dieses Fest war nicht nur ein Zurückblicken in die Vergangenheit, sondern auch ein Vorwärtsblicken in die Zukunft zu der Ruhe, die das Volk einmal genießen wird, wenn Gott es ans Ziel gebracht hat. (ein Bild für DAS TAUSENJÄHRIGE REICH UND DIE RUHE FÜR ISRAEL).
In Kap. 24 werden Gegenstände beschrieben, die bei den Feiern vorkommen.
Diese letzten Kapitel beschreiben zwei Ordnungen, die im Lande Kanaan eingehalten werden sollten, sowie das geistliche Prinzip von Segen und Bestrafung, abhängig von dem Gehorsam des Volkes.
Die erste Ordnung war, das Jahr der Sabbath-Ruhe für das Land (25,1-7). Im siebenten Jahr sollte das Land ein Jahr Ruhe genießen, damit sich die Erde wieder erneuern konnte.
Die zweite Ordnung war, das Jubel- oder Halljahr (25,8 - 55). Im fünfzigsten Jahr kehrte alles Land zu dem ursprünglichen Besitzer zurück. Dadurch erinnerte Gott Sein Volk daran, dass alles Land Ihm gehört und dass sie nur Haushalter Seines Eigentums sind.
Kap. 26-27 zeigen dann das Prinzip, wie Gott Sein Volk entweder segnen oder ihm fluchen wird.
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