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HAUSAUFGABE
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In diesen Kapiteln wird der Weg von dem Berg Sinai nach Kadesch-Barnea beschrieben. Bei Kadesch-Barnea kam ein großer Unglaube über das Volk. Diese große Sünde bahnte sich aber bereits unterwegs durch die kleineren Sünden der Rebellion und des Murrens an.
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Die Reise des Volkes Gottes vom Berg Sinai bis nach Kadesch dauerte 11 Tage. Gott hatte auch eine ganz bestimmte Marschordnung für Sein Volk.
Karte 42 - Die Marsch-Ordnung des Volkes Gottes
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Ziemlich bald nach dem Aufbruch fingen das Murren und die Rebellion des Volkes Gottes an. Die Klagen gegen Gott waren zuerst "am Ende des Lagers" zu hören (11,1-2). Doch unmittelbar danach nahm das Mischvolk diese Rebellion auf (V. 4), bis schließlich auch Mose angesteckt wurde (V. 10-15). Die Klagen des Volkes gingen in zwei Richtungen, in Kap. 11 gegen Gott und in Kap. 12 gegen Mose. Die erste Klage, die das Volk aufbrachte, war wegen des Mangels an Fleisch und der langweiligen Versorgung mit dem täglichen Manna. Gott gab Mose siebzig Älteste, welche die Verantwortung für das mürrische Volk mittragen sollten.
Karte 43 - Die Unzufriedenheit unterwegs
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11 |
12 |
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MURREN GEGEN GOTT |
MURREN GEGEN MOSE |
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1) am Ende des Lagers |
1) Mirjam |
Kap. 12 zeigt, wie Mose selbst dann das Ziel eines rebellischen Angriffes wird. Mirjam und Aaron rebellieren gegen die Autorität von Mose. Gott antwortet auf diese Rebellion, indem Er Mirjam mit Aussatz plagt. Aaron begriff in einem Augenblick, wie er und seine Schwester gegen Gott gesündigt hatten und beugte sich sofort vor dem Herrn bzw. er anerkannte nun die Autorität seines Bruders "Ach, mein Herr! lege doch nicht die Sünde auf uns, durch welche wir töricht gehandelt und uns versündigt haben" (V. 11). Aaron identifiziert sich vollkommen mit der Sünde von Mirjam. Mose bittet Gott nun, dass die Strafe weggenommen werden sollte. Auf Grund von Moses Flehen wird die Strafe Mirjams auf sieben Tage verkürzt.
Diese Kapitel bilden den Kern des ganzen Buches. Sie berichten, wie Mose zwölf Kundschafter in das Land Kanaan schickte. Die Kundschafter wurden nach Kanaan geschickt, während das Volk noch durch die Wüste Paran ging. Als sie zurückkamen, lagerte das Volk bereits zu Kadesch. Übereinstimmend berichteten die Kundschafter von
Zehn der Kundschafter erklärten, dass es unmöglich sei, das Land einzunehmen. Nur Josua und Kaleb ermutigten das Volk, hinaufzuziehen und das ihnen von Gott verheißene Land einzunehmen. Das Volk, bewegt durch Unglauben, vertraute aber eher den zehn Männern als Josua und Kaleb bzw. Gott. Diese Entscheidung unterbricht die Pilgerreise des Volkes und verurteilt sie zur Wüstenwanderung.
Der Herr möchte das Volk vernichten - "Wie lange will mich dieses Volk verachten, und wie lange wollen sie mir nicht glauben, bei all den Zeichen, die ich in ihrer Mitte getan habe? Ich will es mit der Pest schlagen und es vertilgen" (14,11-12). Dieses Gericht wurde nur auf Grund der Fürbitte von Mose aufgehalten. Gott ändert das Gericht dahingehend, dass alle Männer Israels, einschließlich der zehn Kundschafter, während der nächsten 40 Jahre bei der Wüstenwanderung umkommen sollten. Nur Josua und Kaleb sollten diesem Gericht entkommen.
Aus dieser Begebenheit kann man folgende Punkte erkennen:
In Kap. 14 weinte das Volk und sie beschuldigten zuerst Mose und dann Gott für ihr Versagen. Zwei Pläne werden aufgebracht, um der Katastrophe auszuweichen:
Beide Pläne sind jedoch zum Scheitern verurteilt. Das Gericht Gottes ist unausweichlich und das Volk hat seine Gelegenheit verpasst.
Eine Zusammenfassung der Klagen zwischen Kap. 11-14 ist aus der Karte 44 ersichtlich.
Karte 44 - Eine Zusammenfassung der Klagen in Kap. 11-14
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ART DER KLAGE |
ORT DER KLAGE |
FOLGE DAVON |
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kein Fleisch (11,4-35) |
Kibroth-Hattaawa |
eine große Niederlage |
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die Frau von Mose (12,1-16) |
Hazeroth |
Mirjam - Aussatz |
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die Unmöglichkeit der Einnahme |
Kadesch-Barnea |
Tod während der 40-jährigen |
Dieser Abschnitt beschreibt die Wüstenwanderung des Volkes Gottes, worüber es sehr wenig Information gibt.
Obwohl das Volk nun zu einer 40-jährigen Periode des Gerichtes verurteilt wurde, wird es in der Zukunft eine Zeit geben, in der es das Land einnehmen wird. Dieses Kapitel behandelt die richtige Anwendung des Gesetzes in bestimmten Lagen, wenn das Volk einmal im Lande ist. Die Schlüsselverse sind:
"Wenn ihr in das Land eurer Wohnsitze kommet"..... (V. 2)
"Wenn ihr in das Land kommet, wohin ich euch bringen werde".... (V. 18)
In Kap. 16 wird die Autorität der levitischen Priesterschaft in Frage gestellt, und zwar durch eine von Korah angeführte Rebellion. Zur gleichen Zeit lehnen sich auch Dathan und Abiram gegen die Führungs-Autorität von Mose auf.
Karte 45 - Die Rebellion in Kap. 16
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ZIEL |
ANFÜHRER |
ART |
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AARON und |
KORAH |
religiös |
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MOSE |
DATHAN und ABIRAM |
politisch |
Gott bestätigt sowohl die politische Autorität von Mose als auch die religiöse Stellung von Aaron und den Priestern durch ein schreckliches Gericht über die Rebellen. In Kap. 17 zeigt Gott durch das Wunder des sprossenden Stabes, dass Aaron der Mann Seiner Wahl ist. In Kap. 18 werden dann die Verantwortungs-Bereiche und die Vorrechte der levitischen Priesterschaft bestätigt.
Viel Volk ist durch den Ungehorsam der vorhergehenden Kapitel umgekommen. In Kap. 19 gibt Gott Seinem Volk eine neue Methode, um von der Unreinigkeit frei zu werden. Die Asche einer jungen Kuh, vermengt mit Wasser, sollte die zeremonielle Reinigung einer Person erwirken. Durch diese Handlung werden zwei Prinzipien deutlich:
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