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HAUSAUFGABE
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Die letzten Kapitel in Richter sind nicht in chronologischer Reihenfolge. Sie wurden hinzugefügt, um Einblick in die geistlichen, sozialen und politischen Probleme dieser Zeit zu geben. Diese Probleme waren eine direkte Folge der Gleichgültigkeit des Volkes hinsichtlich des geoffenbarten Willens Gottes.
Die Geschichte beschreibt einen jungen Mann namens Micha, der in seinem Haus einen Götzenaltar baut. Diese Geschichte offenbart den religiösen Synkretismus jener Zeit, worin viele Elemente des heidnischen Götzendienstes mit der wahren Jahwe-Anbetung vermischt wurden. Eine Gruppe von Danitern stahl diesen Altar und nahm auch den Priester mit, welcher von Micha bezahlt wurde, um den Altar zu betreuen. Einige Hinweise offenbaren das niedrige geistliche Niveau des Volkes -
| 1) Götzendienst 2) religiöser Synkretismus 3) Materialismus alles im Namen der Religion 4) Raub und Diebstahl |
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alles im Namen der Religion |
Die Geschichte von der brutalen Vergewaltigung der Nebenfrau eines Leviten aus Ephraim offenbart den moralischen Abgrund der Zeit. Die Männer von Gibea waren auch homosexuell und unersättlich in ihren sexuellen Lüsten (19,22-25).
Der Levit zerstückelte seine ermordete Nebenfrau und sandte die 12 Stücke zu den Stämmen Israels, um Empörung über diese Schandtat zu erwecken. Das Volk versammelte sich und rottete in einem Angriff gegen die Benjaminiter diesen Stamm fast völlig aus. Auch die Art und Weise, wie für die restlichen Benjaminiter Frauen geholt wurden (21,1-14), zeigt die Instabilität jener Zeit.
Durch diese Geschichten wird ein bestimmtes Bild deutlich -
Karte 61 - Die Probleme der Periode

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