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HAUSAUFGABE
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a) David dient Saul am Hof (16–20)
b) David flieht vor Saul in die Wüste (21–31)
Diese Kapitel bilden ein wichtiges Glied in der Errichtung des Königreiches. Gott hat Seinen neuen König gesalbt; doch dieser Abschnitt zeigt den Kampf zwischen dem rechtswidrigen Herrscher, der nicht bereit war abzudanken, und dem rechtmäßigen Gesalbten des Herrn. Der Abschnitt kann in zwei Teile unterteilt werden; zuerst diente David Saul am Hof, danach musste er aber vor Saul fliehen.
Man kann diese Kapitel in drei Abschnitte unterteilen:
Karte 68 - Der Dienst Davids am Hof Sauls
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16 |
17 |
18-20 |
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David kommt an Sauls Hof |
David siegt über Goliath |
Davids Freundschaft mit Jonathan |
Samuel war über die Verwerfung Sauls sehr betroffen. Erst nachdem Gott ihn zurechtwies, war er bereit, nach Bethlehem zu gehen, um den neuen König Israels zu salben. Sowohl Samuel, als auch Isai (der Vater von David), suchten die falschen Qualitäten bei dem neuen König von Israel – nicht die äußerlichen, sondern die inwendigen geistlichen Qualitäten sind entscheidend. David, der Jüngste der Familie Isais, wird zum neuen König gesalbt.
Weil Saul von dämonisch-verursachter Angst und Depression geplagt wurde, brachte man David zu ihm, um durch seine Musik Linderung zu verschaffen. Die Therapie war erfolgreich (16,23). Doch David blieb nicht lange am Hof. Ein Krieg zwischen Israel und den Philistern veranlasste Saul mit seinem Heer auszuziehen.
David, der mittlerweile nach Hause zurückgekehrt war, wurde von seinem Vater auf das Schlachtfeld geschickt, um den drei älteren Brüdern Verpflegung zu bringen (17,17-18). David sollte seinem Vater auch Nachricht bringen, wie es seinen Söhnen, Eliab, Abinadab und Schamma geht. Der Sieg Davids über Goliath offenbart einige geistliche Prinzipien:
In Kap. 18 ist David wieder am Hof und schließt Freundschaft mit Jonathan. David wird zum Helden des Volkes:
"Saul hat seine Tausende erschlagen, und David seine Zehntausende" (18,7).
"Da ergrimmte Saul sehr" (18,8). Von Eifersucht getrieben, beschloss Saul, David umzubringen. Grundsätzlich verwendete er zwei Methoden:
Beide Methoden waren zum Scheitern verurteilt. Die Beziehung, welche Saul zu David hatte, offenbart, welch unbeständiger, unzuverlässiger Mensch Saul war –
ZUERST "und er (Saul) liebte ihn (David) sehr, und er (David) wurde sein (Saul) Waffenträger" (16,21)
DANN "Ich (Saul) will David an die Wand spießen!" (18,11)
DANN "und Saul schwor: so wahr Jahwe lebt, wenn er (David) getötet wird" (19,6)
DANN "und Saul suchte David mit dem Speer an die Wand zu spießen" (19,10)
Weiters zeigte Saul Reue hinsichtlich seines Vorhabens David zu töten (siehe 24,17-23). Kurz danach kam die Rache wieder zum Vorschein und er machte sich auf die Suche nach David (26,2); wenig später reute es ihn wieder (26,21). Diese immer schlimmer werdende Unbeständigkeit und Wankelmütigkeit ist nicht zuletzt auf die Tatsache zurückzuführen, dass wegen seines vorsätzlichen Ungehorsams "der Geist Gottes von Saul wich, und ein böser Geist von Jahwe ihn ängstigte" (16,14).
David geriet unter zunehmenden Druck und floh vor Saul. David und Jonathan bekräftigten ihre Freundschaft mit einem Bund (20,42). Jonathan ist ein Beispiel eines guten Freundes:
Diese Kapitel beschreiben die Jahre, welche David in der Verbannung verbringen musste. Während dieser Zeit werden einige Schwächen Davids aufgezeigt:
Doch auch eine große Stärke Davids kam während dieser Zeit ans Licht, und zwar sein Respekt vor einer Autorität, welche von Gott eingesetzt worden war. Zweimal hatte er die große Gelegenheit, Saul zu töten. Zweimal weigerte er sich, den Gesalbten des Herrn anzugreifen (z.B. siehe 26,9).
Kap. 28 und 31 zeigen die letzten Ereignisse im Leben Sauls. Zuerst wird in Kap. 28 beschrieben, wie er mit Spiritismus in Berührung kam. In seiner Verzweiflung suchte er eine Frau auf, die einen Totenbeschwörergeist hatte. Sie sollte von Samuel die Auskunft einholen, wie die Schlacht mit den Philistern ausgehen würde. Es scheint klar zu sein, dass tatsächlich Samuel Saul erschienen ist und keine dämonische Nachahmung; vier Gründe sprechen dafür :
In Kap. 31 endete dann das tragische Leben von Saul. Er beging Selbstmord. Obwohl er gläubig war, kann man sagen, dass ihn sein Weg ab Kap. 13 Schritt für Schritt weiter von Gott wegführte.

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