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HAUSAUFGABE
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Gott kennt kein Ansehen der Person. Obwohl David der größte König Israels und ein Mann nach dem Herzen Gottes war, beurteilte Gott ihn mit genau denselben heiligen Maßstäben wie jeden anderen Menschen. Die Bibel schildert die Sünde Davids völlig objektiv, ohne den Versuch zu machen etwas zu vertuschen oder zu beschönigen. David hatte in Bezug auf das Gericht Gottes keine Ausnahme. Die folgenden Kapitel in 2. Samuel sind ein Beweis dafür.
Die eigentliche Sünde, der Ehebruch mit Bathseba, war die Folge von einigen Ursachen:
Wenn David am Anfang seine Neugierde bekämpft hätte, wäre es nicht so weit gekommen. Statt dessen sammelte David Information, welche ihn zur Sünde verführte.
Zuallererst muss festgehalten werden, dass David vorsätzlich sündigte – er wusste ganz genau was er tat und daher beging er eine Sünde, wofür es kein Opfer gab. David übertrat insgesamt fünf der sechs letzten Gebote (laut Einteilung des Josephus):
Das Zeugnis von Urija steht vollkommen im Widerspruch zu dem Zeugnis von David; Urija war:
Als David merkte, dass Urija nicht auf seine Vorschläge einging, dachte er sich einen Plan aus, um Urija zu beseitigen (11,14-17). Der Plan gelang und Urija fiel im Krieg. Keiner (außer Joab) konnte wissen was geschehen war. Man könnte sagen, dass David das perfekte Verbrechen begangen hatte.
Doch in 11,27 steht :
"aber die Sache, die David getan hatte, war übel in den Augen Jahwes".
Ps 32 und 51 zeigen die Not, welche David in den Monaten der Schwangerschaft Bathsebas erfuhr. Man kann diese Nöte grundsätzlich in drei Gruppen unterteilen:
Nach der Geburt des Kindes (siehe 12,14-15) sendet Gott schließlich den Propheten Nathan zu David (12,1-5). David ruft laut aus, als er hört, dass der Mann in der Geschichte, welche ihm Nathan erzählt, kein Mitleid hatte (12,6). Nathan sagt "Du bist der Mann" (12,7). Nathan verkündigt ein dreifaches Gericht über David und seine Familie :
David versuchte sich nicht herauszureden, sondern er beugte sich und bekannte – "Ich habe gegen Jahwe gesündigt" (12,13). Eigentlich hätte David für seine vorsätzliche Sünde sterben müssen, doch Gott nahm diese Strafe von ihm. Seine Sünde wurde vergeben, aber die Auswirkungen der Sünde, dieses dreifache Gericht, war unabwendbar. Sofort trat ein Teil des Gerichtes ein – das Kind erkrankte und nach sieben Tagen starb es (12,15-17).
Die folgenden Kapitel zeigen, wie auch der Rest des Gerichtes eintraf.
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