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HAUSAUFGABE
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Nach der assyrischen Gefangenschaft stand das Süd-Reich allein im Brennpunkt der biblischen Geschichte. Das einst herrliche Reich unter David und Salomo schrumpfte zu einem kleinen Landstück zusammen.
Karte 93 - Das Einzel-Reich Juda

Die Könige, welche in dieser Zeit regierten, sind auf Karte 94 zu finden.
Karte 94 - Die Könige in 2. Könige 18-25 (Ausschnitt von Karte 86)

Während dieser Zeit kommen zwei der gottesfürchtigsten und zwei der gottlosesten Könige Judas vor.

Hiskia befreite sich von der politischen Herrschaft Assyriens. König Sanherib griff Jerusalem an und belagerte die Stadt. Er schickte seinen Befehlshaber, Rabsake, um die Bewohner der Stadt einzuschüchtern. Hierbei sind vier Punkte zu beachten:
Die Methoden von Rabsake sind sehr interessant, denn Satan verwendet dieselben Prinzipien auch heute noch!
Mit dieser Not ging Hiskia zum Herrn im Gebet. Er bekannte, dass Juda sich aus eigener Kraft nicht mehr retten könne. Die Nation ist wie eine schwangere Frau "denn die Kinder sind bis an die Geburt gekommen, aber da ist keine Kraft zum Gebären" (19,3). Jesaja überbrachte Hiskia eine Botschaft der Hoffnung. Sanherib schickte einen bedrohlichen Brief an Hiskia – dieser ging noch einmal in den Tempel und betete. Gott beantwortete sein Gebet und 185.000 Assyrer starben an einer Plage.
In 20,1 wurde Hiskia über sein bevorstehendes Abscheiden informiert. Er flehte zu Gott und der Herr schenkte ihm noch weitere 15 Jahre. Der Schatten auf dem Sonnenzeiger ging zehn Grad zurück, um zu zeigen, dass diese zusätzlichen Jahre im Leben Hiskias nur durch ein übernatürliches Eingreifen Gottes ermöglicht wurden.
In 20,12-15 wird die Sünde und die Torheit Hiskias geoffenbart. Der König von Babylon versuchte die politische Autorität Assyriens zu untergraben und war daher an freundlichen Beziehungen mit Juda interessiert. Hiskia in seiner Torheit begriff nicht, dass diese Männer eine Bedrohung für seinen Staat darstellen könnten und zeigte ihnen alles – "sie haben alles gesehen, was in meinem Hause ist; es gibt nichts in meinen Schätzen, was ich ihnen nicht gezeigt hätte" (20,15). Jesaja prophezeite, dass Babylon eines Tages kommen und alles wegnehmen würde. Zusammenfassend kann man sagen:
Kap. 18-19 zeigen den Glauben Hiskias
Kap. 20 zeigt die Torheit Hiskias
Manasse regierte von allen Königen Judas am längsten – nämlich 55 Jahre. Seine Regierungszeit war gekennzeichnet von Gewalttätigkeit (21,16-20). Er brachte und befestigte den Götzendienst in Juda soweit, dass die geistlichen Auswirkungen davon nicht mehr rückgängig gemacht werden konnten. Das Gericht Gottes musste kommen. Durch seine Bosheit hob er all die guten und gerechten Taten seines Vaters auf. Amon regierte nicht so lange wie sein Vater, und daher waren die Auswirkungen nicht so verheerend, doch er folgte mit allen Konsequenzen dem Wege Manasses.
Während der Regierungszeit von Manasse und Amon wurde der Tempel völlig vernachlässigt. Josia begann seine religiöse Erweckung mit der Renovierung des Tempels. Er wusste, dass das Volk Gottes nach Manasse und Amon unter dem Gericht Gottes stand. Trotz der Tatsache, dass Babylon das Süd-Reich binnen 25 Jahren erobern würde, begann dieser treue König mit seinem Programm für die geistliche Erneuerung des Landes.
Bevor die traurigen Begebenheiten, welche nach der Regierungszeit von Josia kamen, betrachtet werden, wäre es gut, noch einen letzten Blick auf die geistlichen Erneuerungen durch Hiskia und Josia zu werfen.
Karte 95 - Die geistlichen Erneuerungen von Hiskia und Josia
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REGIERUNGS- |
H I S K I A |
REGIERUNGS- |
J O S I A |
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1 |
öffnete die Türen des Tempels |
8 |
suchte den Herrn (2Chr 34,3) |
Die letzten vier Könige bereiteten den Weg für die Gefangenschaft vor:
Mit dem Fall Jerusalems geht die Linie Davids zu Ende. Sie regierte nicht mehr in Jerusalem, doch 2. Könige endet mit einem Hinweis auf Jojakin (24,27-30) der sich in Babylon befand. Durch ihn wurde die Linie Davids fortgesetzt, bis sie eines Tages in einem Mann aus Nazareth – Jesus Christus – ihre Vollendung finden würde!
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