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HAUSAUFGABE
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Die nächsten Kapitel befassen sich mit der Geschichte des Süd-Reiches, Juda, in dem geteilten Reich und im Einzel-Reich. Der Verfasser betont das Süd-Reich, da in Jerusalem der Tempel stand.
Einzelheiten über diese Könige wurden bereits in Teil 40 erörtert.
a) der gute Wandel von Asa (14)
b) die Ermutigung für Asa (15)
c) die bösen Wege von Asa (16)
Das Leben von Asa kann grundsätzlich in zwei Abschnitte unterteilt werden - die Jahre, in welchen er sein Vertrauen auf Gott setzte und danach die Jahre, in welchen er sein Vertrauen auf andere Leute setzte.
Karte 98 - Das Leben von Asa
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14 |
15 |
16 |
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SEIN WANDEL |
SEINE ERMUTIGUNG |
SEINE BÖSEN WEGE |
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Asa vertraute Gott allein |
Asa vertraute anderen |
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Kap. 14 zeigt zwei Begebenheiten, in denen Asa auf Gott vertraute. Solange Frieden herrschte, benutzte er die Zeit, um das Land von dem Götzendienst zu befreien. Als dann später eine Armee der Kuschiter ihn angriff, betete er zu Gott, um von Ihm Hilfe zu bekommen.
In diesem Kapitel wird Asa durch das Wort des Propheten Asarja ermutigt, sein Säuberungsprogramm fortzusetzen. Vor allem die Worte in 15,7 gaben ihm neuen Mut – "Ihr aber seid stark und lasset eure Hände nicht erschlaffen, denn es gibt Lohn für euer Tun!" (Ähnliche Worte schrieb Paulus den Gläubigen in Korinth viele Jahre später – siehe 1Kor 15,58). Asa reinigte das Land von weiterem Götzendienst. Er war sogar bereit, seine eigene Mutter, Maaka, abzusetzen, weil sie eine Götzendienerin war. In dieser Zeit der Säuberung herrschte großer Frieden im Süd-Reich (siehe 15,19).
Allmählich aber änderte sich das Leben von Asa. Er vertraute nicht mehr Gott, sondern setzte sein Vertrauen auf andere. Kap. 16 zeigt drei grundsätzliche Fehler:
Von Beginn seiner Regierung an gehorchte er Gottes Wort. Er säuberte auch das Land vom Götzendienst. Josaphat aber ging einen Schritt weiter als sein Vater Asa. Im dritten Jahr seiner Regierung sandte er eine Mannschaft in die Städte Judas, um das Volk in dem Worte Gottes zu unterrichten. Diese Mannschaft bestand aus:
Die Folge dieser umfangreichen geistlichen Erneuerung war Frieden, wie dies in V. 10 steht:
"Und der Schrecken Jahwes kam auf alle Königreiche der Länder, die rings um Juda waren, sodass sie nicht wider Josaphat stritten."
Auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn "so hatte Josaphat Reichtum und Ehre in Fülle" (18,1), verschwägerte sich Josaphat mit Ahab, dem gottlosen König des Nord-Reiches. Sein Sohn Joram heiratete Athalja, die Tochter Ahabs. Einige Zeit später musste Josaphat, verpflichtet durch dieses Bündnis, Ahab in einem Krieg gegen die Syrer zu Hilfe kommen. In diesem Krieg fiel Ahab. Josaphat kehrte nach Jerusalem zurück und wurde von dem Propheten Jehu wegen dieses gottlosen Bündnisses zurechtgewiesen. Im Gegensatz zu seinem Vater Asa, beugte sich der König unter dieser Ermahnung.
Kap. 20 zeigt, wie Josaphat und das Süd-Reich einen großen Sieg gegen die Moabiter und die Ammoniter errangen. Ihr Vertrauen auf Gott brachte ihnen diesen Sieg ein.
Die letzten Verse in Kap. 20 zeigen jedoch, dass, obwohl Josaphat in vieler Hinsicht ein vorbildlicher König war, er immer wieder darin sündigte, mit gottlosen Königen Bündnisse einzugehen. Kap. 20,35-37 zeigt ein Bündnis mit Ahasja, dem Sohn Ahabs vom Nord-Reich. Es war hauptsächlich ein Handelsübereinkommen – Gott zeigte, was er von diesem Übereinkommen hielt – "und die Schiffe wurden zertrümmert und vermochten nicht nach Tarsis zu fahren" (20,37).
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