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HAUSAUFGABE
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Die nachstehende Karte zeigt wiederum die Einteilung der Reden der drei Freunde in den Kap. 4-28.
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DIE ERSTE RUNDE |
DIE ZWEITE RUNDE |
DIE DRITTE RUNDE |
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Eliphas 4-5 |
Eliphas 15 |
Eliphas 22 |
*) Bei der letzten Rede wird der Name Zophar nicht erwähnt, doch man kann annehmen, dass er der Redner war.

Zophar: 11 - Er war ein Naamathiter. Dies war eine Gegend in Nord-Arabien (siehe Karte 115). Zophar greift Hiob an und beschuldigt ihn, dass er überhaupt soweit gekommen ist, das Wirken Gottes in seinem Leben in Frage zu stellen. Er rät Hiob, Buße zu tun.
Hiob: 12-14 - Er stimmt mit der Auffassung seiner Freunde in Bezug auf die Allmacht, die Allwissenheit und die Gerechtigkeit Gottes überein. Hiob gibt seiner großen Sehnsucht nach dem Herrn Ausdruck. Er bekommt aber keine Erleichterung seiner Not. In dieser verzweifelten Situation fragt er: "Der Mann aber stirbt und liegt da; und der Mensch verscheidet, und wo ist er?" (14,10). Dann sinnt Hiob über Fragen nach, die das Leben nach dem Tode betreffen.
Karte 115 - Der Ort der Handlungen in Hiob

Eliphas: 15 - Die zweite Runde beginnt etwas heftiger als die erste. Die verletzenden Erwiderungen Hiobs haben den bei der ersten Gesprächsrunde höflichen Eliphas aufgestachelt. Er fängt seine Rede mit einem scharfen Angriff auf Hiob an: "Dein Mund verdammt dich und nicht ich; und deine Lippen zeugen wider dich" (15,6). Eliphas behauptet, dass er und die anderen Freunde mehr Weisheit haben als Hiob, auch darum, weil sie älter sind als er (siehe auch 12,12). Er stellt noch einmal fest, dass der Ungerechte leiden muss.
Hiob: 16-17 - Hiob zeigt seine absolute Enttäuschung über seine Freunde: "Ich habe vieles dergleichen gehört; leidige Tröster seid ihr alle!" (16,1-2). Mit dieser Aussage spielt er auf die Worte von Eliphas in 15,11 an: "Sind dir zu wenig die Tröstungen Gottes, und ein sanftes Wort an dich zu gering?" Abgesehen von der Einleitung in 16,1-5 scheinen die übrigen Worte Hiobs weder an Gott noch an seine Freunde gerichtet zu sein, sondern Hiob denkt laut über seine Lage nach. Obwohl sein Geist gebrochen, seine Pläne durcheinandergeworfen und sein Leben fast am Ende ist, hält er fest an seiner Überzeugung, dass der Himmel seine Unschuld bezeugen wird.
Bildad: 18 - Bildad kann wenig hinzufügen. Er spricht die verzweifelte und aggressive Einstellung von Hiob an: "Du, der sich selbst zerfleischt in seinem Zorn..." (18,4). Er wiederholt die Ansicht der Freunde, dass jemand der leidet, ungerecht gehandelt haben muss.
Hiob: 19 - Schwer getroffen durch die harten Aussagen von Bildad (siehe zB. 18,20-21), kann Hiob diesmal keine ätzenden Worte der Erwiderung finden. Angesichts des völligen Mangels an Verständnis seitens seiner Freunde stürzt Hiob in tiefste Depression. Doch in dieser tiefsten Finsternis sieht Hiob wieder Licht: "Und ich, ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er auf der Erde stehen ..." (19,25). Diese Hoffnung auf den Erlöser (eine deutliche prophetische Vorschau auf Jesus Christus) nimmt im Herzen Hiobs immer mehr zu (vergleiche 9,34 und 16,18-21).
Zophar: 20 - Es scheint, als ob Zophar, obwohl er die herrlichen Wahrheiten, welche Hiob in 19,23-29 ausspricht, sicherlich gehört hat, ihnen aber keinerlei Beachtung schenkt. Er stimmt mit Eliphas und Bildad überein.
Hiob: 21 - Er beendet die zweite Runde mit einem sehr starken Argument gegen die Auffassung der drei Freunde in Bezug auf den Gerechten. Viele der Ungerechten genossen ein gutes Leben, bekamen sogar ein ehrbares Begräbnis und wurden für ihren Erfolg im Leben respektiert. Also scheint ihre Behauptung, dass es einem Ungerechten nur für kurze Zeit gut gehen kann (siehe Aussage Zophars in 20,4-29), völlig falsch zu sein. Hiob blickt mehr und mehr durch die unnützen Worte seiner Freunde hindurch: "Wie tröstet ihr mich nun mit Dunst?" Und von euren Antworten bleibt nur Treulosigkeit übrig" (21,34).
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