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HAUSAUFGABE
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Wie bereits erwähnt, ist die hebräische Literatur auf der Grundlage des Parallelismus der Gedanken aufgebaut. Drei Beispiele für die häufigsten Arten des Parallelismus in den Psalmen sind:
"Jahwes ist die Erde und ihre Fülle,
der Erdkreis und die darauf wohnen" (Ps. 24,1)
"Denn Jahwe kennt den Weg der Gerechten;
aber der Gesetzlosen Weg wird vergehen" (Ps. 1,6)
"Das Gesetz des Herrn ist vollkommen,
erquickend die Seele" (Ps. 19,7)
Viele der Psalmen haben am Anfang erklärende Worte wie zB. "Dem Vorsänger. Ein Maskil von den Söhnen Korahs" (Ps. 42); oder "Von David, als er seinen Verstand vor Abimelech verstellte, und dieser ihn wegtrieb, und er fortging" (Ps. 34,1). Diese gehören auch zu dem ursprünglichen Text und sollten in Zusammenhang mit dem jeweiligen Psalm gelesen werden. Diese erklärenden Worte geben hauptsächlich in Bezug auf drei Bereiche Information:
(Weitere Einzelheiten über die Psalmen werden im nächsten Teil Nr. 60 gegeben.)
Diese Psalmen enthalten viele der wunderbarsten Prophezeiungen in Bezug auf Jesus Christus, den Messias. Übersieht man diesen Aspekt der Psalmen, so geht ein Großteil ihres Wertes verloren. In den messianischen Psalmen wird nicht nur auf Begebenheiten in dem Wirken des Messias Bezug genommen, sondern in einigen Psalmen spricht der Messias auch selbst (siehe Ps. 22 und Matth. 27,35-36). In den messianischen Psalmen gibt es drei verschiedene Betonungen:
Hebr.1,5 zeigt, dass dieser Psalm auf Jesus Christus hinweist. Er ist eine geistlich logische Folge von Psalm 1. In Psalm 1 wird der Gesetzlose als Individuum dargestellt. In Psalm 2 wird das Bild auf die gottlose Gesellschaft erweitert. Der Psalm stellt zwei gegensätzliche Szenen dar und endet mit einer Einladung:
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Über den geschichtlichen Hintergrund des Psalms ist man sich nicht sicher. Es gibt zwei Möglichkeiten:
Die ersten Verse zeigen die Unruhe und Rebellion der Völker gegen den König in Israel. Auf einer breiteren Ebene zeigen sie die Ablehnung der Menschheit gegen den Gesalbten Gottes - Jesus Christus. Vers 4 offenbart eine Szene im Himmel, wo Gott über diese Rebellion lacht. Bald aber wird dieses Lachen durch Worte des Zornes und des Gerichtes ersetzt.
In dem ersten Teil des Psalms kämpfen die Könige um die Herrschaft der Welt, aber Gott hat bereits Seinen König auserwählt und gesalbt. Die Welt gehört Christus! Er wird von Zion aus regieren (V. 6) und wird alle rebellischen heidnischen Völker wie Töpferwerk zerschmeißen.
Der Psalm schließt mit einer Einladung. Entweder "Jahwe mit Furcht dienen" oder von Ihm verdammt zu sein "dass Er nicht zürne, und ihr umkommt auf dem Wege" (V. 12).
In diesen Psalmen kommen die drei Betonungen der messianischen Psalmen vielleicht am deutlichsten zum Ausdruck:
Ps. 22 - das Lied von Golgatha - der leidende Messias
Ps. 23 - das Lied des Hirten - der Sohn des Menschen
Ps. 24 - das Lied des Königs - der königliche Messias
Obwohl in jedem Fall David der Verfasser war, kann man gemäß dem Prinzip der prophetischen Anwendung verstehen, dass diese Psalmen nicht nur Begebenheiten und Ereignisse im Leben Davids darstellen, sondern ihre endgültige Erfüllung in der Person und dem Werk Jesu Christi haben.
Karte 119 - Die Trilogie des Christus
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PSALM 22 |
PSALM 23 |
PSALM 24 |
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CHRISTUS, DER LEIDENDE |
CHRISTUS, DER HIRTE |
CHRISTUS, DER KÖNIG |
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Sein Sterben |
Sein Leben |
Sein Regieren |
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das Kreuz |
der Hirtenstab |
die Krone |
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DIE ERRETTUNG |
DAS CHRISTLICHE LEBEN |
DIE FREUDE DER WIEDERKUNFT |
Der Psalm vom Kreuz. Obwohl David in seinem Leben viele Leiden durchmachte, beschreiben die Worte dieses Psalms die Leiden eines anderen, der noch kommen würde. Vers 1 ist wortwörtlich der Ruf des Herrn Jesus am Kreuz (siehe Matth. 27,46). Einige weitere Aspekte der Kreuzigung sind klar ersichtlich:
Hier schrieb David von etwas, mit dem er sehr vertraut war - der Hirte seiner Schafe. Er wusste von der Unverlässlichkeit und Verwundbarkeit der Schafe und der dadurch erhöhten Verantwortung des Hirten. Aber auch in diesem Psalm bringt er seine persönliche Beziehung zum Herrn zum Ausdruck - "Jahwe ist mein Hirte". Die Rolle des Hirten in dem Leben der Schafe ist unerlässlich:
In V. 1-2 wird geoffenbart, dass die Erde und alles, was auf der Erde ist, dem Herrn gehört, da Er der Schöpfer ist. In den V. 3-6 wird die Frage aufgeworfen "Wer kann in der Gegenwart dieses großen Gottes stehen?" Die Antwort lautet, "der unschuldiger Hände und reinen Herzens ist ...". Wer allein kann diese Forderung erfüllen? Jesus Christus. In den V. 7-10 wird Seine triumphale Wiederkehr von dem Thron des Vaters zur Erde beschrieben. Er ist der König der Herrlichkeit. Fünfmal in diesen Versen wird Ihm dieser Titel gegeben. Es ist möglich, dass dieser Psalm vorgesungen wurde, als die Bundeslade von Obed-Edom nach Zion gebracht wurde (siehe 2. Sam. 6,12-17). Später im Tempeldienst wurde dieser Psalm jede Woche bei der Sabbatfeier vorgelesen.
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